Dez 6 2009

Die Idee

Angefangen hat alles mit einer Schnapsidee! Eine zahlbares Abenteuer mit kalkulierbaren Risiken für positiv verrückte Menschen sollte es werden: Die Antwort auf Paris Dakar.

Dank guten Freunden in Jordanien war das Ziel klar: Amman, weil dort tolle Menschen leben.

Über den Startort wurde auch nicht lange verhandelt: Oberstaufen, weil dort die Ideengeber leben und weil dort die Gemeinde und die Menschen auch für ausgefallene Dinge offen ist. Außerdem haben wir hier mit der Fahnensektion einen tollen Verein gefunden, der den Organisatoren das Vorstartfest, das Festzelt und eine Menge an Arbeit abnimmt.

Sieger der Allgäu-Orient Rallye ist das Team, das komplett am Ziel angekommen ist und die im Roadbook aufgeführten Aufgaben und die Sonderprüfungen am besten erfüllt hat.

Erster Preis ist ein echtes Kamel!!!!!

Das Kamel muss wohl leider in Jordanien bleiben und kannte von den Gewinnern jederzeit besucht werden. Wie die Winner 2006, das Outlaw-Airforce-Team bitter erfahren musste ist es nämlich wegen in Deutschland bestehenden Einfuhrbestimmungen trotz Engagement und Geld nicht moglich, ein Kamel aus Jordanien einzuführen. Wenn es ein Team natürlich trotzdem schaffen sollte, alle rechtlichen Hürden zu meistern, steht einer Ausreise nichts im Wege.

Die bisherigen Gewinnerteams haben das Kamel einem jungen Beduinen zur Verfügung gestellt. Somit haben Sie für einen armen Menschen eine Existenz geschaffen.

Die Veranstalltung soll kein Rennen sein. Es gelten die Regeln der Straßenverkehrsordnungen. (Außer bei bestimmten Sonderprüfungen) Die Route auf dem Landweg nach Jordanien ist frei wählbar. Autobahnen und Mautstraßen, sowie Navigationssysteme sind tabu.

Und übernachtet werden darf nur in mitgenommenen Zelten oder in Unterkünften, die im Schnitt nicht mehr als 11,11 Euro pro Nacht kosten.


Dez 6 2009

Die Regeln

  • Nur Autos die mindestens 20 Jahre alt sind oder Fahrzeuge, die definitiv nicht mehr als 1111,11 Euro wert sind, werden zu der Rallye zugelassen
  • Ein Rallyeteam besteht aus 6 Personen und 3 Autos. In absoluten Ausnahmefällen werden auch Teams mit 4 Personen und 2 Autos zugelassen. Die Rallyeleitung rät aber ausdrücklich von dieser Zusammensetzung ab. Erfahrungen von 2009 haben gezeigt, dass beim Ausfall eines Fahrzeuges große Probleme auftreten.
  • Seit 2009 sind auch .Kombinationen mit Motorrädern oder reine Motorradteams zugelassen (also 6 Personen, 2 Autos, 2 Motorräder oder 6 Personen, 6 Motorräder). Achtung-die Tour mit dem Motorrad ist sehr hart. Die beiden Teilnehmer (eine Frau und ein Mann) von 2009 waren wirklich harte Freaks. Sie stießen aber an Ihre Grenzen, obwohl sie Riesenspass hatten und alles blendend geschafft haben.
  • Nicht unbedingt alle Fahrzeuge müssen in Amman ankommen. Wichtig ist, aber, dass das gesamte Team gemeinsam mit mindestens einem der gestarteten Fahrzeug ankommt.
  • Die Rallye soll kein Rennen sein, sondern eine Veranstaltung nach den Regeln der Straßenverkehrsordnungen der jeweiligen Länder (Ausnahme Sonderprüfungen). Der Spaß steht im Vordergrund.
  • Die Streckenwahl liegt bei jedem Team selbst. Grundsätzlich gilt freie Streckenwahl.
  • Genutzt werden dürfen alle Straßen, allerdings keine Autobahnen und Mautstrecken, soweit dies nicht ausdrücklich erlaubt ist. (z.B. unmittelbar vor Grenzen – dort gibt es manchmal nur die Autobahn)
  • Die Etappenziele müssen zur Erfüllung von Sonderprüfungen angefahren werden.
  • Es werden Aufgaben in jedem durchreisten Land zu erledigen sein.
  • Täglich dürfen im Schnitt nicht mehr als 666 Kilometer zurückgelegt werden. 555 Km sollten es aber wegen der Länge der Strecke schon sein.
  • Das Maximalbudget für die Übernachtung pro Person und Nacht liegt im Rallyeschnitt bei 11,11 Euro. Mitgebrachte Zelte können natürlich benützt werden.
  • Es wird Sonderprüfungen geben.
  • Die Auswertung der Sonderprüfungen, Roadbooks und Sonderaufgaben obliegt der Rallyeleitung.
  • Wie im Fußball sind die Entscheidungen im Zusammenhang mit der Auswertung Tatsachenentscheidungen. Widersprüche und Proteste sind ausgeschlossen. Beschimpfungen und Beleidigungen unerwünscht, weil die Auswertung nach bestem Wissen und Gewissen erfolgen wird.
  • Pass, Visa, Versicherungen und andere organisatorischen Dinge müssen von jedem Teilnehmer selbst organisiert (und bezahlt) werden. Dies betrifft nicht Visa und Versicherung für Jordanien. hier wird in Zusammenarbeit mit den jordanischen Behörden und dem jordanischen OK ein Paket für alle Rallyeteilnehmer geschnürt und vom Jordanischen Partner angeboten. Dieses “Jordanienpaket” ist ZWINGEND, weil ansonsten die Fahrzeuge nicht ohne die generelle Einfuhrsteuer (mindestens 120 % des Fahrzeugneuwertes) ins Land dürfen

Dez 6 2009

Über die Rallye

Die Allgäu-Orient-Rallye. Eines der letzten automobilen Abenteuer dieser Welt, die Old- und Youngtimerrallye vom Allgäu in den Orient startet am 30. April 2010 zum fünften Mal in Oberstaufen und endet am 12. May mit der Siegerehrung in Amman, Jordanien. Sie ist auch 2010 die Low Budget Rallye für Leute, die das kalkulierbare Abenteuer wünschen. Sie ist eine preiswerte Alternative zur fertig gemachten Paris-Dakar für gute Menschen, die wenig positiv verrückt sind und starke Teams.

Die Allgäu-Orient-Rallye soll Spass und Freude bringen. So nebenher dient sie zur Volkerverständigung, zum Kontakt mit anderen Kulturen und am Schluß bleibt sogar noch was für einen guten Zweck. Sie wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmer wirklich “eines der letzten automobilen Abenteuer dieser Welt” bescheren.

Wegen diesen Zielen hat die Allgäu-Orient-Rallye schon seit Jahren einen ganz besonderen Partner gefunden, der zwar kein Geld, aber dafür einen guten Namen mit guten Verbindungen hat: DIE VEREINTEN NATIONEN mit ihrem World Food Programm WFP.

UN WFP